„Nichts in der Biologie hat einen Sinn, es sei denn, man betrachtet es im Licht der Evolution.“1)
Theodosius Dobzhansky
Fundamentalkritik an der Evolution2) ist im deutschsprachigen Raum einer kleinen Minderheit aus dem evangelikalen Spektrum christlicher Gruppen vorbehalten.
Ziel dieser Seiten ist die kritische Betrachtung der Evolutionskritik:
Explizit kein Ziel ist hingegen,
Einen Überblick über die Inhalte dieser Seiten liefert das kommentierte Inhaltsverzeichnis.
Trotz allen Bestrebens um umfassende, ausgewogene, sachliche, objektive Darstellung gilt:
Die Seite kann und will keinen umfassenden Überblick über die Thematik geben, weder über die evangelikale Szene noch über die Evolutionsbiologie oder die zahlreichen Aspekte der „Frage nach dem Ursprung“. Sie ist das Ergebnis der Beschäftigung des Autors mit dem Thema „evangelikale Evolutionskritik“ vor dem Hintergrund der eigenen Person und Vergangenheit. Mehr dazu im "Haftungsausschluß" (Disclaimer).
Guido J. Braem: Charles Darwin. Eine Biografie. Wilhelm Fink, München 2009
Aus dem Klappentext:
„Wie kaum eine andere Lehre ist die Evolutionstheorie von Kontroversen geprägt, sie stellt die Schöpfungsgeschichte in Frage: Der Mensch als Ebenbild Gottes steht nicht mehr an der Spitze der Schöpfung, sondern hat sich wie jede andere Spezies aus vorhergehenden Lebensformen entwickelt.
Nach einer fünfjährigen Reise über die Weltmeere mit der Beagle beginnt Darwin gerade anhand der faszinierenden Fauna der Galápagos-Inseln zu erkennen, dass Arten nicht im Sinne der Schöpfungsgeschichte unveränderlich sind, sondern einem ewigen Entwicklungsprozess unterliegen.
Wer war dieser Mann? Was war sein beruflicher und sozialer Hintergrund? Guido J. Braem erzählt meisterlich und wissenschaftlich fundiert von den abenteuerlichen, teilweise dramatischen Umständen von Darwins Leben und seinen jahrelangen Forschungsreisen.
Wie kam es zur Begründung eines neuen Weltbildes? Wie setzte sich dieses Skandalon gegen vielfältigste kirchliche Widerstände durch?“
Eine einfühlsame Biographie, die die Person Charles Darwin gut in ihrem historischen und persönlichen Kontext beschreibt - und so nebenher mit einigen der gängigsten Vorurteile gegen Darwin, wie sie immer wieder im evangelikalen Kontext gehört werden, aufräumt. Ein wesentlicher Aspekt an Darwin, den Braem hervorhebt: Charles Darwin war ein sehr vorsichtiger Mensch, und er war am Ende seines Lebens ein sehr guter und geachteter Wissenschaftler.